Junggesellenabschied

Ursprünglich kommt der Brauch des Junggesellinnenabschieds aus den USA, wo er jedoch nur von den Männern gefeiert wird, sogenannte Bachelors Party. In Deutschland wird der letzte Abend in "Freiheit", der Junggesellinnenabschied, allerdings auch von Frauen gebührend gefeiert. Junggesellinnenabschied - die klassische Variante Eine gute Vorbereitung und eine frühzeitige Planung, dies ist die Grundlage für die klassische Variante des Junggesellinnenabschied.

Genauso wichtig ist, dass alle Beteiligten bestimmte Aufgaben übernehmen, denn Arbeitsteilung ist besonders wichtig und entlastet den Hauptorganisator, meist die Brautjungfer. Natürlich darf die Braut dabei von alle dem nichts mitbekommen! Folgende Dinge können bei der Planung des Junggesellinnenabschieds beachtet werden:

1. der Überraschungseffekt beim Junggesellinnenabschied: Die zukünftige Braut soll nichts wissen, allerdings sollte sichergestellt werden, dass sie an dem gefragten Abend des Junggesellinnenabschieds auch wirklich zu Hause ist bzw. Zeit hat. Ein Klingeln, ihre ganzen Freundinnen mit einer Flasche Sekt bewaffnet, stehen vor ihrer Tür - sie wird absolut überrascht sein.

2. die Verkleidung beim Junggesellinnenabschied: Typisch sind T-Shirts mit einem witzigen Aufdruck, beispielsweise "Schluss mit lustig", wobei die Braut natürlich ein anderes, etwas Auffälligeres trägt als der Rest. Der Fantasie sind dabei jedoch keine Grenzen gesetzt, hier geht es bei dem Junggesellinnenabschied schließlich nur ums Auffallen!

3. der Bauchladen, das Utensil für den Junggesellinnenabschied: dabei wird ein Korb mit kleinen nützlichen Dingen gefüllt, beliebt sind kleine Schnapsfläschchen, Kondome, kleine Schokoladentäfelchen oder auch Feuerzeuge. Die Braut muss diese dann verkaufen und so die Getränke für alle Beteiligten zahlen.

4. das Anbaggern von fremden Männern beim Junggesellinnenabschied: beim Verkaufen sollen insbesondere junge Männer angesprochen werden, ob in der Straßenbahn, in Kneipen oder einfach nur auf der Straße, der Bauchladen soll schließlich leer werden und sie muss vielleicht auch noch Küsse der verschiedensten Männer gesammelt werden.

Weitere Möglichkeiten für das Verbringen des Junggesellinnenabschieds:

Ob der Besuch eines Night-Clubs für den Junggesellinnenabschied favorisiert wird oder aber auch ein Junggesellinnenabschied voller Lieblingsfilme, ob romantisch, kindisch oder actionreich, an dem Junggesellinnenabschied ist im Grunde alles erlaubt. Denkbar wäre auch ein besonderer Restaurantbesuch für den Junggesellinnenabschied oder aber das Selber-Kochen eines tollen Menüs in den eigenen Vier-Wänden. Ein weiterer Tipp für einen Junggesellinnenabschied wäre auch der Besuch einer Schönheitsfarm oder aber auch ein Kurztrip in eine Stadt wie beispielsweise London, um dort den Junggesellinnenabschied zu verbringen. Beliebt für einen Junggesellinnenabschied ist allerdings auch das Veranstalten einer Dessous-Party, diese bringt auf jeden Fall gute Laune in die Runde und funktioniert im Prinzip wie eine Tupperparty. Dabei bringt jemand die neusten Dessous mit, man hat die Möglichkeit, diese anzufassen und auch anzuprobieren, ein Fläschchen Sekt und etwas Leckeres zum Essen dazu und los kann es gehen!

Junggesellinnen in Fesseln

Das gemeine daran ist jedoch, dass es mit einem mal nicht getan ist - denn es gibt zahlreiche falsche Schlüssel, die die Handschellen nicht öffnen. Der Passant bekommt seine Gegenleistung natürlich trotzdem! Ob Ihr die Schlüssel zufällig mischt oder bewusst so lange falsche Schlüssel heraus gebt, bis nur noch der richtige übrig ist, liegt natürlich bei Euch.


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